Aktuelles

Ukraine:
Kaum hat die Corona-Pandemie, zumindest für Geimpfte, etwas an Schrecken verloren, hat der Überfall Russlands auf die Ukraine die Weltordnung erschüttert. Dass nationalistische Großmachtsfantasien eines Autokraten zu einem mörderischen Krieg im Europa des 21. Jahrhunderts führen könnten, hat sich wohl kaum jemand vorstellen können. Nur die wenigsten konnten die Zeichen erkennen, die die Einmärsche Putins in Tschetschenien, Georgien und in den gnadenlosen Bombardierungen der syrischen Städte wie Aleppo bereits angedeutet haben.

Zwar muss man bitter feststellen, dass die europäische Hilfsbereitschaft nicht annähernd so erkennbar war, als syrische Familien 2015 vor den im Auftrag Assads abgeworfenen russischen Bomben oder Menschen aus Afghanistan vor den Taliban flohen. Dennoch ist die aktuelle Hilfsbereitschaft vieler Menschen im Lande ermutigend und wichtige Ergänzung der Hilfen von Seiten des Staates für wirtschaftliche und militärische Bedarfe der Ukraine.

In Eichwalde und den Nachbarkommunen sind viele Geflüchtete privat und im Desy aufgenommen worden; Stand Ende Mai waren mehr als 150 Menschen in den ZES-Gemeinden beim Einwohnermeldeamt (das extra personell aufgestockt wurde) registriert. Deutschkurse wurden auf die Beine gestellt, kostenlose Übersetzungsmöglichkeiten organisiert, die Gemeinden haben Ansprechpartner für Geflüchtete oder ihre Betreuer abgestellt, der Gewerbeverband hat einen Mittagstisch und andere kostenlose Angebote organisiert, Sportvereine Aktivitäten für Kinder und Jugendliche angeboten. Organisationen wie WIND Zeuthen, Kirchenkreis, KJV Wildau und viele engagierte Privatpersonen, die über eine Whatsapp-Gruppe vernetzt sind und Informationen austauschen, geben Hilfestellung bei den noch recht holprigen und zeitaufwendigen formalen Prozessen zur Registrierung und Anmeldung beim Ausländeramt.
Auch einige Menschen aus WIE und Umfeld beherbergen und betreuen Geflüchtete; bei Fragen zu Erfahrungen oder zur Lösung konkreter Probleme können Sie gerne eine Mail an die Kontaktadresse schicken.


Aber nun zur Kommunalpolitik: nach langer Corona-Pause hatte WIE wieder zu einem

Diskussionsforum über Themen der Ortsentwicklung einladen:

Baustellen Eichwaldes: was tut sich?

Mit den Themen:

  • S-Bahnhof und kein Ende
  • Bahnquerung Friedenstraße: wollen wir das wirklich?
  • Fluglärm
  • Mobilitätswende lokal: besser leben mit weniger Auto
  • Wohnen und Freizeit in Eichwalde


Die Veranstaltung fand statt am Do, 23. Juni 18 Uhr
in der bis auf den letzten Stuhl besetzten Alten Feuerwache.

Mehr dazu in unserem Flyer, den Sie eigentlich im Briefkasten gehabt haben sollten:

Und hier die Präsentationen auf der Veranstaltung

(der letzte Punkt musste wegen Zeitmangel ausfallen):